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Innovation

Die Bedeutung des Begriffes ‚Innovation’ ist Neuerung, Veränderung, Ersatz des Alten oder auch ganz generell Wandel. Neben einer Idee der Verbesserung eines bestehenden Produktes oder Services geht es um die Umsetzung derselben. Dabei stehen die Innovationen in Unternehmen jedoch vor einer ganzen Reihe von Problemen. Denn Wohlstandsgesellschaften, die Unternehmen und deren Angestellte meiden Risiken wie die Pest.

Das wahre „Innovator’s Dilemma“ nach Harvard Professor Clayton M. Christensen ist, dass gerade in Unternehmen immer stärker ein Korsett der Kontrolle und des Sicherheitsdenkens existiert. Das Dilemma für den Innovatoren ist dann, gegen alte Besitzstände kämpfen zu müssen. Die Innovationsergebnisse werden stets mit den alten Maßstäben beurteilt. Dabei ist eines jedoch klar: Innovationen die sicher sind, sind im Grunde genommen keine.

Eine erfolgreiche Innovationskultur für die Mobilitätsindustrie nutzt daher alle geistigen und kreativen Ressourcen und ist barrierefrei. Sie verbindet Erfahrung und Experimente. Die Erfahrung mit mehr als hundert Jahre aufgebautem Know-how in den OEMs, den Zulieferunternehmen und der Planer und Umsetzer in urbanen Verwaltungen.

Innovation ist demnach ein Prozess, der auf Gemeinsamkeiten, auf Kooperation und Austausch setzt. Für Innovationen im Mobilitätssektor ist wichtig zu erkennen, dass alles nicht nur eine Frage der Technik ist. Neben den technischen gehören die kulturellen, sozialen und menschlichen Erkenntnisse hinzu. Nur wenn der Kunde im Mittelpunkt steht, werden sich Innovationen auch langfristig durchsetzen.

„Startups bereichern die Innovationskraft von Großunternehmen und helfen Innovationen auf die Straße zu bringen.“

In dem globalen Marktumfeld der Mobilitätsanbieter stellen Produkt-, Dienstleistungs-, Prozess- und ganze Geschäftsmodell-Innovationen einen zentralen Wertschöpfungstreiber dar. Ohne eine positive Innovationskultur droht nicht nur langfristig das ‚Aus‘. Neben der Förderung von Kreativität gilt es die gewonnenen Ideen möglichst reibungslos zu Planen und umzusetzen. Dabei helfen Konzepte, wie etwa Lean Startup. Hier setzt man auf eigenverantwortliches, unternehmerisches Handeln. Teams schlagen Projekte vor, es gibt Review Boards, also eine Art Jury und es wird schnell und transparent entschieden, welches Projekt begonnen werden soll.

Die Schlüsselrolle bei der Umsetzung der jeweiligen Idee spielt dann das agile Software-Engineering. Keine Branche hat sich in den letzten Jahren so wie die Mobilitätsbranche zu einer IT-basierten Industrie gewandelt. Der Aufbau modularer Software, einheitliche Schnittstellen sowohl zur hauseigenen IT als auch zu potentiellen Partnern (Zulieferer, Kunden) und der kundenorientierte Aufbau des Gesamtkonzeptes lassen Innovationen heute in Rekordzeit entstehen.

Heute spielen Startups in der Mobility-Szene für die Entwicklung von Innovationen eine wichtige Rolle. Geschätzt mehr als 1.700 Startups arbeiten an Themen wie etwa Technologien zur Elektrifizierung oder autonomen Fahrzeugen. Startups entwickeln Mobilitätslösungen rund um Fahrzeuge, Flotten oder integrierten Servicekonzepten. Sie helfen dank innovativer Herangehensweise vor allem den Großen der Mobility Branche, die zwar massive Datenbestände vorweisen können, sich jedoch von den Kundenbedürfnissen ein Stück weit weg entwickelt haben.

Startups zeigen in sämtlichen vertikalen Technologiesegmenten der Automobilindustrie wie wertvoll externe, kleinere, meist digitale Team für die Innovation sein können. Erkannt haben das viele große OEMs: BMW unterhält eine Startup Garage, Daimler fördert interne und externe Startups in seinem Innovationsökosystem Lab1886.

Daimlers Innovationsschmiede hat zum Beispiel eine eigene Philosophie entwickelt, die sich in drei aufeinanderfolgenden Phasen gliedert: Ideation, Inkubation, Kommerzialisierung. Volkswagen hat den ‚Future Mobility Incubator‘ am Start und der Mobilitätsriese Deutsche Bahn pflegt neben seinem DB Accelerator und fördert Gründer zusätzlich mit dem Beyond1435 Intrapreneurship in Berlin.

Es gibt ein Jaguar Landrover Incubator Programme, Ford und GM haben Mobility Ventures aufgesetzt. Und es entstehen neue Innovationszentren: die Partner Bosch, Daimler, Porsche und BASF (unter anderen) haben mit der Startup Autobahn einen sehr schlagkräftigen Innovationsförderer in Stuttgart aufgebaut.

Wir werden auf lastmile.zone die Innovationsfelder der letzten Meile aufnehmen. Neben der V Vorstellung von interessanten Startups bringen wir Interviews und Berichte aus erster Hand rund um die Innovationen bei Personen- und Warentransport, für urbane Konzepte, bei Infrastruktur,Services, Technologien und den Fahrzeugen selbst.

Gerne nehmen wir Ihre Ideen mit auf. Sie kennen ein spannendes Startup? Sie haben selbst eine Innovation für die verbesserte Mobilität? Kontaktieren Sie uns über unser Kontaktformular und wir nehmen dann zeitnah Kontakt mit ihnen auf.

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