Search
Top

Berliner E-Mobility Startup unu sichert sich ein zweistelliges Millionen-Investment

0

Der Stadtverkehr ist im Wandel: In großen Metropolen wird zunehmend nach Alternativen zum traditionellen Autoverkehr gesucht. So wuchs der Europäische Markt für Elektroroller im ersten Quartal 2018 um ​51 Prozent​, während der Absatz von konventionellen Rollern um 40 Prozent einbrach. Einen großen Anteil daran hat das Berliner Mobilitäts Startup ​unu.​

Forbes​ wählte die Gründer Elias Atahi, Pascal Blum und Mathieu Caudal 2017 deshalb unter die Forbes 30 under 30,​ die vielversprechendsten Jungunternehmer. Mittlerweile arbeiten mehr als 80 Mitarbeiter am Standort in Berlin.

Neues Produkt zum Eintritt in zweite Unternehmensphase

Jetzt hat unu seine Series B Finanzierung über 10 Millionen Euro abgeschlossen. Mit dem Geld soll die nächste Phase der Firmen-Evolution eingeläutet werden. unu arbeitet in der Produktentwicklung an den 3 zentralen Trends, die urbane Mobilität in der Zukunft verändern werden: elektrische, vernetzte und autonome Fahrzeuge.

Mit der ersten Produktgeneration von unu, einem elektrisch angetriebenem Scooter, wurde Elektromobilität erfolgreich der breiten Masse zugänglich gemacht, indem 10.000 Scooter auf die Straße gebracht wurden. Nun sollen mit der zweiten Produktgeneration vernetzte elektrische Fahrzeuge auf den Markt gebracht werden, um Mobility Services wie Scooter- und p2p-Sharing anbieten zu können – und damit mit dort bereits etablierten Unternehmen in Konkurrenz zu treten.

Durch Mobility Services an Zugkraft gewinnen

Um die zweite Produktgeneration zum Start großflächig ausrollen zu können, hat unu verschiedene lokale Partnerschaften für Mobility Services schließen können. Diverse Kooperationen für Public-Sharing-Fälle in Städten sind in Vorbereitung; diese werden die Präsenz des Unternehmens mit mehreren tausend Sharing-Rollern allein in den kommenden Jahren erhöhen, und den erfolgreichen Übergang von einem reinen Hardware-Unternehmen zu einem Hard- und Software-Unternehmen demonstrieren.

Internationale Expansion von unu

Das neue Kapital ermöglicht unu zudem weitere Markteintritte, die bereits konkret geplant sind. Seit 2015 expandiert das Berliner Unternehmen neben Deutschland und Österreich erfolgreich in zwei der wichtigsten europäischen Märkte: Frankreich und die Niederlande. Von der Internationalisierung erhofft sich das Unternehmen ein weiteres Wachstum, um urbane Mobilität auch global zu lösen.

Ein Brand Relaunch ist geplant

Der Eintritt in die nächste Phase des Unternehmens wird durch einen Marken-Relaunch unterstützt. Der erste große Schritt ist eine neue Website, mit der nicht nur ein Brand Relaunch eingeläutet wird, sondern zum ersten Mal auch öffentlich die Firmenvision und Produktstrategie kommuniziert wird.

Wer sind die Geldgeber?

Die Runde wird von dem namhaften Geldgeber Ponooc angeführt. Der unabhängige niederländische VC-Fund hat enge Verbindungen zur Pon Holdings B.V. (Pon), einem der größten Familienunternehmen der Niederlande, das Fahrzeuge und Fahrräder auf der ganzen Welt vertreibt. Der klare Fokus von Ponooc liegt auf Nachhaltigkeit und der Zukunft von Mobilität, was sie zu einem passenden Partner macht. Auch bestehende Investoren wie Capnamic Ventures, der französische VC-Fund IRIS Capital, NRW.BANK, Michael Baum und weitere private Geldgeber investierten erneut.

Pascal Blum Co-Founder und CEO unu erklärte auf unsere Anfrage: “Wir freuen uns sehr, Ponooc als Hauptinvestoren in dieser Runde begrüßen zu dürfen. Das Team hat uns sofort überzeugt, weil es sich im wandelnden Mobilitätsmarkt sehr gut auskennt. Nachdem wir Elektromobilität mit der ersten Produktgeneration der Masse zugänglich gemacht haben, wollen wir jetzt die zweite Generation miteinander vernetzen, um unsere Fahrzeuge auch für Mobility-as-a-Service nutzen zu können.”

In München gegründet, in Berlin expandiert und jetzt mit 10 Millionen für die internationale Expansion gerüstet. Läuft bei unu, kann man sagen.

 

What's your reaction?

I am interested in solutions for the challenges we face in urban mobility. With 75% of our population forecast to live in urban centres by 2050, we need smart mobility and logistics innovations to survive. Our platform aims to communicate about these global innovations in smart cities around the globe.

info@lastmile.zone

Post a Comment